DARE
In der Ruhe liegt die Kraft


Tja, es sind schon ein paar Jährchen ins Land gegangen, seit wir das letzte Mal von Darren Wharton und seinen Mitstreitern hörten. Und daß, obwohl die Briten Ende der Achtziger und Anfang der Neunziger mit ihren Klassikern “Out Of Silence“ und “Blood From Stone“ ein mehr als angenehmes Kapitel in Sachen Melodic-Rock aufschlugen und somit den Grundstein für eine äußerst erfolgreiche Karriere legten.

Doch genau dieser Druck bedeutete schließlich für Dare das - wie wir mittlerweile wissen - vorläufige Aus, es herrschte große Uneinigkeit in Sachen Stil und das schließlich nachlassende Interesse der Plattenfirma (auf Grund der aufkeimenden Grunge-Welle) tat sein Übriges dazu. Heutzutage findet Darren das in den amerikanischen Kommerz abdriftende “Blood From Stone“ »nach wie vor gut, doch Dare gingen damit, stilistisch gesehen, sicherlich in die falsche Richtung«.

Dennoch wollte Wharton die Band Dare nie ganz zu den Akten legen, doch diverse Soloausflüge mit so namhaften Musiker wie Bobby Kimball (Toto) und die Teilnahme an den Thin Lizzy Tribute-Konzerten verzögerten die Aufnahmen zu dem jetzt erschienenen “Calm Before The Storm“-Album immens. Gut Ding will einfach Weile haben und so besann man sich auf dem aktuellen Langeisen - für das man wieder eine paar äußerst talentierte Mucker rekrutieren konnte - erneut auf die alten Stärken, die schon das Debüt so einzigartig machten.

Grund genug für Darren, den vermeintlichen Niedergang der Band genauestens (auf eineinhalb Seiten) in unserem Interview zu analysieren und nebenbei auch noch ein paar Gedanken zur Lizzy-Legende Phil Lynott abzulassen. Schnellstens nachzulesen im Break Out 6/98!!!

Text Interview: Petra Rottmann
Text Internet: Petra Rottmann



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©breakout 9/2000